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Seit 18.10.2009 in der Kategorie Erzählung

Eine leise kurze innige Ode an ein Patenkind, in stiller Beobachtung [die BB-Red.]

Liebe

Geduldig und staunend steht das Gottenmädchen [Patenkind, die BB-Red.] neben der Hüpfburg. Manchmal spielt es aufgeregt mit seinem grün geblümten Röckchen. Es geht vorsichtig-freundlich auf einzelne der anderen Kinder zu, während es darauf wartet, dass die barsche Kinderbetreuerin endlich entscheidet, es sei mit Hüpfen an der Reihe.

Diese blonde Frau, die so merkwürdig spricht. Es schaut sie mit grossen Augen an und versteht sie kaum, als diese auf Hochdeutsch "So, jetzt halte mir mal deine Flossen hin!" raunzt. Aber es hat verstanden, dass es sich mit ihr abfinden muss, wenn der grösste Wunsch, den es in diesem Moment hat, in Erfüllung gehen soll. Ohne das Einverständins der Frau kann es nicht auf die Hüpfburg.
Es ist so klein, vertrauensvoll und verletzlich, dass mir fast die Tränen kommen.

acqua

Gebloggt am 20.09.2009 in alles fliesst

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